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geschrieben von Maximilian Maiers am 17.08.2020

„Aus alt mach neu!“

Hallo zusammen, heute präsentiere ich euch eine Baustelle, bei der zunächst eine alte Terrasse abgerissen wurde und nun durch eine neue und modernere ersetzt wird. Besonders ist hierbei, dass die neue Terrasse nicht nur eine ganz andere Form und Struktur erhält, sondern auch um einiges vergrößert und angehoben wird, um später ein einheitliches Niveau mit dem Rasen herzustellen.

Aber jetzt erstmal Schritt für Schritt: Zunächst haben wir mit dem Abbau begonnen. Hierbei haben wir die alten Terrassenplatten aufgehoben und zur Seite gelegt. Anschließend wurde ein Mauerwerk, welches die Terrasse umfasste, abgerissen und die vorhandenen Natursteine zwischengelagert, da diese später nochmal gebraucht werden. Hinzu kamen weitere Umpflanzungsarbeiten, da ein vorhandenes Beet aufgrund der neuen Terrasse weichen musste.

Nach dem Abbau wurde der Eingangsbereich zum Keller (Stützwand und Treppe) neu aufgemauert und anschließend abgedichtet, um Feuchtigkeit vom Mauerwerk abzuhalten. Anschließend wurde mit dem Aufbau der Fläche begonnen. Hierzu wurde die Fläche zunächst einmal aufgesprüht und ausgehoben und anschließend Schichtweise mit Schotter aufgebaut und immer wieder verdichtet.

Bevor die letzte Schotterschicht aufgebaut wurde, musste eine Natursteinmauer, die die Terrasse trägt, auf das spätere Endniveau der Bettung für die Terrassenplatten mit den vorhandenen Natursteinen aufgebaut werden. Anschließend wurden parallel zu dieser Mauer am anderen Ende der Terrasse Sitzblöcke aneinander gesetzt. Diese wurden mit einem Spezialkleber auf ein Betonfundament geklebt und lassen erste Strukturen auf der Baustelle erkennen. Die Sitzblöcke sind, so wie die Stufen und die Terrassenplatten, aus einem schönen, hellen Travertin-Stein geschnitten, welcher mit seiner hochwertigen Optik den gesamten Garten aufwertet.

Weitere Sitzblöcke wurden an einer Ecke am Kopfende der Terrasse als Abschluss eines kleinen Hochbeetes, in das später ein prächtiger Kirschlorbeer gepflanzt wird, platziert. Die Sitzblöcke tragen somit einen doppelten Nutzen, indem sie sowohl als Sitzgelegenheit als auch als Hochbeet fungieren. Im Anschluss daran wurde das Hochbeet mit Palisaden, welche ebenfalls aus diesem optisch hochwertigen Travertin geschnitten sind, fertiggestellt.

Als nächstes haben wir uns dann dem sehr engen Kellereingang gewidmet. Das Ausmessen und Schneiden der Stufen für die Kellertreppe erforderte sehr viel Fein- und Fingerspitzengefühl, da diese sehr genau und sauber ausgeschnitten werden mussten. Nachdem die Treppe abgeschlossen war, wurden am Rand der Stufe noch kleine Sockelleisten angebracht, die für einen sauberen Übergang zur Hauswand sorgen.

Mit den von Tag zu Tag steigenden Temperaturen nahm die Baustelle aber auch langsam ihre Formen an, sodass wir mit dem Kleben der Mauerabdeckungen unsere Umrandung für die Terrasse abschließen konnten. Am darauffolgenden Tag haben wir dann den Verlegesplit eingebaut und auf unsere Höhe passend abgezogen, sodass das Legen der Platten keine weiteren großen Herausforderungen mit sich brachte.

Abschließend haben wir der Terrasse noch ein Cortenstahlbecken beigefügt, indem später noch ein Wasserspiel installiert werden soll. Außerdem haben wir die Fläche für den späteren Rollrasen mit verschiedenen Bodenverbesserern, wie z. B. Humuserde und PERLIGRAN ( ein mineralischer Zuschlagsstoff, welcher zur Belüftung und Feuchteregulierung des Bodens eingesetzt wird) vorbereitet.

Das Verlegen des Rollrasens wurde aufgrund der momentanen Hitzephase etwas nach hinten verschoben, da er besonders nach der Verlegung viel Feuchtigkeit benötigt und diese bei diesen Wetterverhältnissen nur schwer gewährleistet werden kann.

Der nach dem Verlegen des Rollrasens entstehende Kontrast zwischen der hellen Terrasse und dem frischen, saftigen Grün des Rasens, dem Solitär im Hochbeet und den anderen vorhandenen Pflanzen, macht den neu geschaffenen Gartentraum perfekt, um die letzten Sommermonate auch zuhause genießen zu können! 😊

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