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geschrieben von Maximilian Maiers am 29.06.2020

Cotoneaster – das „C“ des „Gärtner-ABC“

Hallo zusammen, mein Name ist Maximilian Maiers, ich bin 20 Jahre alt und mache zurzeit meine Ausbildung zum Landschaftsgärtner im Gartenbaubetrieb der Gartenbau Leufgen GmbH. Der Betrieb befindet sich in der wunderschönen Eifel am Dreiländereck ,,Deutschland- Luxemburg- Belgien‘‘.

Nun aber zum Thema: Heute präsentiere ich euch das „C“ – Cotoneaster – des „Gärtner-ABC“ 😉. Diese Woche habe ich unter anderem mit zwei weiteren von insgesamt acht Azubi-Kollegen eine abschließende Bepflanzung einer sonst bereits abgeschlossenen Baustelle durchgeführt. Aufgrund der sehr komplizierten Hanglage der Gartenanlage war ein einfacher, sehr pflegeleichter Bodendecker gefragt mit dem man im Folgenden fast keine Arbeit mehr hat und mit dem der Hang effektiv und schön bedeckt wird. Zunächst wurden erst einmal in Absprache mit dem Kunden alle Pflanzen an ihrer Stelle ausgestellt, um diese gleichmäßig für die spätere Bepflanzung aufzuteilen. Erschwert durch die knallende Sonne und den sehr steilen Hang, an dem man sich mehrmals wieder aufrappeln musste, weil man ständig wieder abrutschte, begannen wir mit dem Pflanzen des sehr anspruchslosen Bodendeckers. Aufgrund der erschwerten Bedingungen am Hang wurde selbst das Pflanzen der Zwergmispel zu einem anstrengenden Knochenjob, bei dem man neben seinen gärtnerischen Fähigkeiten auch seine Sport- und Kletterfähigkeiten unter Beweis stellen konnte/musste 😉.

Für ein optimales Pflanzenwachstum und eine tolle Blüte im Frühsommer beansprucht der ‚Cotoneaster dammeri‘ sandige und humose Böden. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, einen Sprinter voll mit genau diesem Boden zu laden und mit zur Baustelle zu bringen. Dort haben wir den Boden dann der Pflanze punktuell mit beigefügt, um dieser auf ihrem sonnigen Standort beste Wachstumsgegebenheiten zu schaffen.

Im Anschluss der Pflanzung wurden die einzelnen Pflanzen ordentlich mit Wasser eingeschwemmt. Dies gehört zum Abschluss einer jeden Pflanzarbeit dazu, damit die Pflanzenwurzeln vollen Kontakt zum umliegenden Erdreich bekommen und bei den warmen Temperaturen optimal anwachsen können. Daraufhin wurde dann alles zusammengepackt, gereinigt und die Baustelle war somit endgültig abgeschlossen.

Es war es dann toll zu sehen, was man in den vier Wochen zuvor alles geleistet und tolles geschaffen hat. Mit einem kalten Getränk vom Kunden und einem guten Gefühl konnte man so die Baustelle noch einmal ,,Revue passieren lassen‘‘ und den Feierabend in einem schönen Garten mit bestem Wetter und toller Aussicht einläuten.