Zurück

geschrieben von Gerald Madsen am 28.09.2020

Der Großmaschinen-Lehrgang

Der erste Lehrgang mit großer Technik. Ich habe mich schon im Vorhinein sehr auf diesen Lehrgang gefreut, da ich sehr viel Freude daran habe, mit Maschinen umzugehen. Schwere Technik birgt jedoch auch Gefahren, weshalb es wichtig ist, mit der Theorie anzufangen.

Die ersten Tage bestanden darin, uns mit den einzelnen Bauteilen, Funktionsweisen sowie Arten der Motoren zu beschäftigen. Es gibt grundlegende Motortypen, die sich im Motortakt (2/4-Takt) sowie der Treibstoffart (Diesel/Benzin) unterscheiden. Es müssen dann auch die Wartungsarbeiten beachtet werden, die man sich gut mit dem Begriff „Wolke“ einprägen kann. Dabei bedeuten die Buchstaben folgendes: W= Wasser (Kühlflüssigkeit), O=Öl (Hydrauliköl), L=Luft (Luftdruck der Reifen), K=Kraftstoff, E=Energie (Batterie). Nachdem wir die wichtigen Themen alle durchgegangen sind, durften wir zum ersten mal auf die Maschinen.

Ich saß als erstes im Minibagger, was am Anfang etwas ungewohnt war, da man zwei Joysticks gleichzeitig bedienen musste. Nach kurzer Zeit kam ich aber gut damit klar. Wir mussten mithilfe des Baggers einen Graben von einem halben Meter Breite, einem Meter Tiefe und 8 Metern Länge ausheben.

Danach bin ich mit dem Radlader gefahren, was mir meiner Meinung nach mehr Spaß gemacht hat. Dort muss man sich jedoch mehr auf den Einweiser verlassen, da man sehr wenig sieht, wenn die Molle (Schaufel) vor der Kabine des Fahrers angehoben hat. Mithilfe des Radladers mussten wir eine Rampe herstellen.

Dann kam das Bobcat. Das Bobcat fährt sich relativ schwierig, da man etwas Feingefühl für das Gas braucht, was ich gemerkt habe als mir die Vorderräder abhoben. Mit dem Bobcat sollten wir Gitterboxen aufeinander stapeln, wobei der Einweiser sehr wichtig ist, da man in der Kabine nur sehr wenig sehen kann.

Als Abschluss wuschen wir die Maschinen und fetteten sie neu für die nächsten Teilnehmer des Lehrgangs.

Weitere Einträge von Gerald Madsen