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geschrieben von Sara Dürrbaum am 18.05.2020

Ein ganz normaler Arbeitstag – Ausgleichspflanzungen

Halli hallo, mein Name ist Sara. Ich bin angehende Gärtnerin im Bereich Garten- und Landschaftsbau und werde meine Ausbildung in diesem Jahr beenden. Meine Ausbildung ist eine Verbundsausbildung, was bedeutet, mein Betrieb arbeitet mit einer Galabau-Firma zusammen. In dieser Firma erlerne ich den sogenannten „grauen Bereich“, wie z. B. Pflastern, Borde setzen, Verlegung von KG-Rohren und vieles mehr. Alles andere findet dann bei den Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen Schwerin statt.

Mit diesen Bildern möchte ich euch einen Einblick in einen ganz normalen Arbeitstag von mir geben, bei dem wir eine Ausgleichspflanzung an einem Umspannwerk durchgeführt haben.

Gehölze und Sträucher, wie z. B. der Eingrifflige Weißdorn (Crataegus monogyna), der Rote Hartriege (Cornus sanguinea) oder auch der Schwarze Holunder (Sambucus nigra) sind sehr anspruchslos und trockenheitsresistent. Sie halten Perioden stand, wo es auch mal keinen Niederschlag gibt. Deshalb eignen sie sich besonders gut für sogenannte Ausgleichspflanzungen. Diese soll dort einen Ausgleich und Ersatz an Pflanzen bieten, wo beispielsweise ein Umspannwerk gebaut wurde. So ein Bau stellt ja einen Eingriff in die Natur dar. Häufig ist eine solche pflanzliche Kompensation aufgrund von Bebauungsmaßnahmen im Gesetz vorgeschrieben.

Damit sich die Wurzeln der Sträucher und Gehölze nicht allzu sehr ausbreiten, wurde mithilfe eines Minibaggers ein Graben am Zaun ausgehoben. Ich durfte dann mit zwei meiner Kollegen die Wurzelschutzfolie hier einbauen.

Am Ende durfte ich sogar einen der vielen Gräben selbst mit dem Minibagger ausheben.

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